Selbst­führung

Das Thema Selbstführung hat schon seit vielen Jahren einen festen Platz auf der Rankingliste notwendiger Managementskills. Aber seit Peter F. Drucker vor fast 20 Jahren die Wichtigkeit des Themas in „Managing Oneself“ heraushob, hat sich die Veränderungsgeschwindigkeit der Arbeitswelt nochmals dynamisch erhöht.

Darum ist das Thema Selbstführung heute mehr als eine bloße akademische Forderung, sondern vielmehr geht es darum, einen produktiven Umgang mit den Bedingungen der beschleunigten VUCA -Welt im Führungsalltag zu verankern. 

Angesichts der sich rasant verändernden Umstände suchen Führungskräfte häufig nach Lösungsmöglichkeiten in dem sie umgebenden Umfeld. Die wenigsten beginnen Veränderungspotenzial bei sich selbst auszuloten. Das ist nachvollziehbar, denn das gesunde Ego schreibt uns sogar vor, die Ursache im Außen zu suchen. Umgekehrt wird damit auch klar, dass gerade auf diesem Feld, das scheinbar unumstößliche Weisheiten beinhaltet, unter umständen enormes Veränderungspotential schlummert, das nur darauf wartet entdeckt zu werden.

Bei der Selbstführung geht es um die Fähigkeit, die eigene Aufmerksamkeit zielgerichtet zu steuern um die Grundlage für Selbstwahrnehmung, Selbststeuerung und Selbstreflexion zu schaffen. Es geht also darum, eine mentale Fähigkeit zu entwickeln, seine Wahrnehmung und sein Denken zielgerichtet zu steuern und von einer ganz persönlichen „Meta-Ebene“ zu beobachten. Dahinter steckt die Absicht, nicht länger passiv aktiv zu reagieren, sondern seine Denk- und Handlungsmuster, seine Grundannahmen und Emotionen aktiv selbst zu beherrschen.

Die Fähigkeit, sich selbst besser wahrnehmen und steuern zu können muss trainiert werden. Trainingssituationen gibt es bei der täglichen Arbeit in Hülle und Fülle: Mitarbeitergespräche, Abteilungsbesprechungen, Teammeetings, etc. Wer den Trainingsfleiß auf sich nimmt, belohnt sich am Ende mit besseren, bewussteren Entscheidungen sowie mit mehr Souveränität und Selbstsicherheit.

Für unsere Selbstführungstrainings nutzen wir unterschiedliche Erkenntnisverfahren und Profile, insbesondere das persolog® Selbstführungs- und Persönlichkeits-Profil. Das persolog® Selbstführungs-Modell wurde in Zusammenarbeit mit  Prof. Dr. Günter F. Müller der Universität Koblenz-Landau entwickelt. Es basiert damit auf Konzepten der Sozial-, Arbeits-, Betriebs- und Organisationspsychologie.

Situationen, in welchen Sie die Selbstführungskompetenzen Ihrer Führungskräfte weiter stärken möchten, können zum Beispiel sein:

  • eine angehende Führungskraft soll für die Verantwortung vorbereitet werden
  • eine gute Fachkraft soll zum Vorgesetzten werden
  • Sie vermuten noch Potenzial durch gekonnte Selbstführung
  • Sie legen Wert darauf, dass alle Führungskräfte die gleiche Denkhaltung haben
  • Sie brauchen eine Kultur der Veränderungsbereitschaft 

Was auch immer Ihr Ausgangspunkt ist, ob für eine einzelne Person oder ein Team. Wir finden eine passende Herangehensweise für die Aufgabe. Lassen Sie uns darüber sprechen und erste Denkansätze dazu entwicklen.